Lebens- und Sozialberatung
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 28. Februar 2012 um 13:26 Uhr Geschrieben von: Ing.Angelika Frasl Dienstag, den 28. Februar 2012 um 13:05 Uhr
NEU bei Trans-Austria
LEBENS- UND SOZIALBERATUNG,
um mögliche, eventuelle weitere Schritte für eine Psychotherapie abzuklären.
Kosten:
Einzelsitzung € 60,--/Stunde für Trans-Austria Mitglieder, sonst € 65,--
Sonderangebote bei Kauf eines Zehnerblocks € 47,--/Stunde für Trans-Austria Mitglieder (€ 50,--/Stunde für Nicht-Mitglieder)
Sonderangebote bei Kauf eines Fünferblocks € 50,--/Stunde für Trans-Austria Mitglieder (€ 55,--/Stunde für Nicht-Mitglieder)
Irene PINTER
Adresse:
Rotenturmstraße 7/8/5
A - 1010 Wien
oder
Hauptstrasse 11/5
A - 7000 Eisenstadt
Kontakt:
Handy: +43/664/432 423 8
E-Mail: irene.holistic(at)gmail.com

Behandlungskosten für transidente Personen
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. April 2012 um 10:13 Uhr Geschrieben von: Ing.Angelika Frasl Mittwoch, den 16. November 2011 um 15:27 Uhr
Sicherstellung der Übernahme der Behandlungskosten für transidente Personen!
Seitens einiger internationaler Transgendervereinigungen wird seit einiger Zeit eine Depathologisierung transidenter Menschen durch Streichung der im ICD 10 (Reihe F 64.x) festgelegten Diagnosen gefordert.
Transidente Menschen wissen, dass sie nicht krank oder verrückt sind und fühlen sich auch nicht so. In diesem Sinne wären die Initiativen jederzeit zu unterstützen.
Allerdings besteht in Österreich, sowie in einigen anderen Ländern Europas, wie z. B. Deutschland und der Schweiz, derzeit die Regelung, dass die Sozialversicherungsträger für die Behandlungskosten transidenter Menschen aufkommen. Diese Tatsache sorgt dafür, dass es in diesen Ländern nicht erforderlich ist, dass Betroffene, die nicht über die finanziellen Mittel verfügen um Hormonbehandlung und Operationen selber zu bezahlen, nicht gezwungen sind, sich die nötigen Mittel z. B. durch Prostitution und dergleichen zu verdienen, wie dies in vielen anderen Ländern, vor allem außerhalb Europas, heute leider nach wie vor der Fall ist.
Sollte es nun seitens der WHO oder anderer Stellen tatsächlich zu einer Streichung der Diagnose „Transsexualismus“ (F 64.0), bzw. Störung der Geschlechtsidentität des Kindesalters (F 64.2) aus dem ICD 10 kommen, dann besteht auch hierzulande die Gefahr, dass die Krankenkassen in Zukunft keine Leistungen für die Behandlung transidenter Menschen mehr übernehmen werden.
Um dieser Gefahr, und des damit verbundenen extremen Leidensdrucks betroffener Menschen entgegenzuwirken, hat sich Trans-Austria entschlossen eine Unterschriftenaktion zu starten, deren Ziel es ist die zuständigen Stellen aufzufordern dafür Sorge zu tragen, dass sichergestellt ist, dass die Behandlungskosten transidenter Menschen, unabhängig von den im ICD festgehaltenen Diagnosen, auch in Zukunft vom öffentlichen Gesundheitssystem übernommen werden.
Unterschriftenlisten können hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.
Wir bitten darum ausgefüllte Listen bei einer unserer Veranstaltungen abgeben.
Wir danken im Voraus für Ihre Unterstützung.



